Die wichtigsten Herausforderungen in der Lieferkette 2023 erstrecken sich bis 2024: Lücken in der Sichtbarkeit stellen Hindernisse für globale Lieferketten dar
26. Feb. 2024

Unternehmen mit internationalen Lieferketten standen im Jahr 2023 vor einer Vielzahl von Herausforderungen, hauptsächlich aufgrund steigender Kosten, Schwankungen in der Nachfrage und sich ändernder geopolitischer Spannungen. Diese Herausforderungen werden voraussichtlich bis 2024 anhalten und betonen die Notwendigkeit einer Lieferkettentransparenz, um diese Störungen zu vermeiden.
Haupt Herausforderungen für Lieferketten im Jahr 2024
Eine aktuelle QIMA-Umfrage von über 800 Unternehmen mit internationalen Lieferketten ergab, dass die größten Herausforderungen für Lieferketten im Jahr 2023 verursacht wurden durch:
Steigende Kosten: Die Inflation ist weltweit ein anhaltendes Problem, da steigende Preise Unternehmen veranlassen, ihre Budgets neu zu bewerten.
Nachfrageschwankungen: Da die Inflation steigt und das Betriebskapital sinkt, kaufen Verbraucher weniger. Dies hat erheblichen Einfluss auf die Fähigkeit der Unternehmen, ihre Verkäufe vorherzusagen, und führt anschließend zu Überproduktion oder Produktknappheit.
Geopolitische Spannungen: Geopolitische Spannungen nehmen weltweit zu, was zu Handelsstreitigkeiten und veränderter Wirtschaftstätigkeit führt, die globale Lieferketten stören, insbesondere für Unternehmen, die von ausländischen Lieferanten beziehen.
Diese Herausforderungen werden voraussichtlich 2024 bestehen bleiben, da durch politische Spannungen und steigende Kosten zunehmende Störungen anhalten. Diese Herausforderungen werden durch die fortlaufende Einführung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Gesetzgebung (ESG) befeuert, die zusätzlichen Druck auf Unternehmen ausübt, um die Compliance-Standards zu erfüllen, und zu strafenden Gebühren und einem verminderten Markenruf führen kann.
Um sich auf diese Herausforderungen vorzubereiten, erhöhen viele Lieferkettenmanager die Transparenz ihrer Lieferkette.
Transparenzlücken stellen Risiken für globale Lieferketten dar
Die Transparenz der Lieferkette ist ein entscheidendes Werkzeug zur Stärkung globaler Lieferkettenoperationen, das Unternehmen wertvolle Einblicke in die internen Abläufe ihres Netzwerks ermöglicht und eine Überwachung in Echtzeit ermöglicht. Dies kann ein entscheidender Schritt sein, um Risiken durch geopolitische Spannungen und schwankende Kosten zu mindern, da Lieferkettenmanager ihre Lieferanten überwachen und Risikostrategien entwickeln können, um sich auf Änderungen in ihrem Netzwerk vorzubereiten.
Trotz dieser Vorteile hat eine Umfrage von QIMA ergeben, dass nur 16 % der Unternehmen ein umfassendes Wissen über ihre Lieferanten in allen Ebenen haben und fast ein Drittel der Befragten gab an, weniger als 50 % ihrer Lieferkette zu kennen.
Transparenzlücken stellen auch Risiken für das Erreichen der ESG-Compliance dar und erschweren es Marken, sicherzustellen, dass ihre gesamte Lieferkette den erwarteten Standards entspricht. Darüber hinaus kann ein Mangel an Lieferkettentransparenz zu inkonsistenter Produktqualität führen, was in einer vielfältigen Lieferkette ein anhaltendes Problem darstellen kann.
Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens verbessern und Störungen in globalen Netzwerken durch Lieferkettenkartierung vermeiden können: Wie man eine Lieferkette kartiert: Werkzeuge und Techniken
Im Jahr 2024 wird die Schließung von Transparenzlücken ein wichtiger Schritt für Unternehmen sein, die die Herausforderungen des globalen Marktes vermeiden wollen. Da steigende Kosten und geopolitische Spannungen die Landschaft der Lieferkette verkomplizieren, ermöglicht Transparenz den Unternehmen, Herausforderungen in ihrem Netzwerk vollständig zu bewerten und anzugehen.
Den vollständigen Bericht lesen: Barometer Q1 2024


